Veeam Backup ist meiner Meinung nach eine der besten Lösungen für Backups die man kostenlos bekommen kann. Besonders unter Linux muss man die mölgichkeit Snapshot-Backups von Ext4 Partitionen machen zu können hervorheben.
Leider hat besonders die Linux Version einen Großen nachteil gegenüber der Windows Version: das Scheduling der Backups ist extrem eingeschränkt. Man kann nur Tag und Stunde einstellen an dem das Backup stattfinden soll. Wenn zu dem Zeitpunkt der Rechner im Sleep-Modus oder gar ausgeschaltet ist, wird das Backup nicht durchgeführt und vor allem auch nicht nachgeholt.
In den letzten Tagen habe ich mehrere Blogartikel gelesen, die davon sprechen, dass 2026 das Jahr des Linux-Desktops ist, und das ist eine tolle Sache. Ich finde aber, dass viele der Überschriften und Posts zu dem Thema eine andere Überschrift haben könnten, und zwar „Das Jahr, in dem Windows zu sehr nervt“.
Geschichte der Verschlimmbesserung
Microsoft hat nun seit Jahren sein Betriebssystem stark verschlimmbessert. Windows Vista war ein schwieriger Schritt, weil viele Rechner noch nicht dafür bereit waren, aber es gab zumindest einen technischen Fortschritt, der mit Windows 7 dann relativ sauber abgeschlossen war.
Das Fediverse wächst. Beflügelt von den Problemen bei Twitter und Reddit trauen sich immer mehr Nutzer nun auch auf alternative Plattformen. Besonders Mastodon, Lemmy und KBin haben in der letzten Zeit einen explosionsartigen Anstieg von Nutzern erlebt. Dies lief natürlich nicht ohne Probleme ab, aber es zeigt zumindest, dass es vielleicht doch einen Weg gibt, den großen Firmen nicht alle Daten in den Rachen zu schmeißen.

Mit dem ActivityPub-Protokoll als Kleber zwischen allen Fediverse-Projekten sollte nun auch die Silobildung endlich beendet werden. Jeder kann mit jedem sprechen: Mastodon mit Pixelfed, Pleroma mit Peertube, Lemmy mit KBin. Die Grenzen zwischen den Projekten verschwimmen, auch wenn manchmal Content von einer Software in der Oberfläche einer anderen keinen Sinn macht. Doch hier beginnt das Problem.
Ich muss etwas gestehen. Ich habe ein Problem. Ich bin mir nicht sicher, ob mein Problem einen Namen hat, also gebe ich ihm einen. Ich nenne es “Neoprogrammismus”. Was ist das? Nun am besten lässt sich das einer einem Beispiel klarmachen.
Beispiel 1
Ich kenne mich mittlerweile aus mehreren Projekten gut mit Python und Django aus bin aber mit JavaScript nicht so vertraut. Es gibt da ein neues Projekt, um APIs direkt aus dem Datenbankschema zu generieren, das komplett auf JavaScript setzt? Nehm ich!
Die Zeit der heruntergeladenen und angepassten Designs ist vorbei. Mein erstes eigenes Design erblickt das Licht der Welt. Ich nenne es cperrin-hugo-theme. Poetisch, oder?
Aber das ist nicht das einzige neue. Ich habe mir ein eigenes, brandheißes und ultrakreatives Logo ausgedacht, um die Massen zum kreischen zu bringen.
Das Problem ist schon etwas älter: Eine größere Anzahl von Servern muss auf aufgesetzt oder Homogenisiert werden am besten mit wenig Aufwand. Diese Problem wurde nun schon mehrfach gelöst. Sogenannte Orchestrierungs-Tools führen anhand von vordefinierten Anweisungen bestimmte Befehle auf mehreren System aus.
Beispiele für solche Tools sind Puppet, Chef oder CFEngine. Doch vor diese Vertreter haben für mich einen großen Nachteil: Sie benötigen für die Ausführung einen Client der auf der Gegenseite installiert werden muss.
Hier kommt Ansible ins Bild. Ansible nutzt für die Ausführung der Skripte oder Playbooks auf den Clients lediglich eine SSH-Verbindung.